Entwicklung und Trägerschaft der OGS

Die Gründung der OGS erfolgte am 1.8.2003. In der Gründungsphase beinhaltete die OGS die „Schule von acht bis eins“ (Halbtagsbetreuung) und die Ganztagsbetreuung von 14 Kindern. Seitdem steigt die Anzahl der zu betreuenden Kinder stetig. Stadt, AWO und die Grundschule sorgen für Förder- Betreuungs- und Freizeitangebote sowie für die Organisation und für das Personal.

 

 

 

 

 

Gruppenstärke und Personal

Die OGS besteht derzeit aus 153 Kindern der 1. bis 4. Klasse. Angestellt in der OGS sind eine Einrichtungsleitung, acht pädagogische Fachkräfte und zwei pädagogische Ergänzungskräfte. Zwei Küchenfachkräfte sorgen für den reibungslosen Ablauf der Essensabwicklung.

Die Schule unterstützt zurzeit die Hausaufgabenbetreuung durch den Einsatz von Lehrkräften im Rahmen der schulrechtlichen Stundenzuweisungen.

Unser Team

Angelika Beenen (pädagogische Fachkraft)

Einrichtungsleitung, Ansprechpartnerin für alle Bereiche

Organisation und Planung; Hausaufgaben; vorwiegend im Schulgebäude tätig.

Ute Ruhe , (pädagogische Fachkraft)

stellvertretende Einrichtungsleitung, Ansprechpartnerin für alle Bereiche;

Hausaufgaben der Stufen eins und zwei; vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Dana Papiernik, (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich und Kurseinteilung; vorwiegend im Schulgebäude tätig

Michael Arens, (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartner für den Freizeitbereich; Hausaufgaben, vorwiegend im Schulgebäude tätig

Ursula Huthmacher, (pädagogische Ergänzungskraft)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich, Hausaufgaben der Stufen eins und zwei, vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Martina Domogalla, (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich; Hausaufgaben der Stufen eins und zwei, vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Eva Rick-Henning (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartnerin für die Hausaufgaben der Stufen drei und vier; Leitung der Förder-AGs in Sprache und Mathematik; vorwiegend im Schulgebäude tätig

Susanne Bitter, (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich, Hausaufgaben, vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Renate Behnke, (pädagogische Fachkraft)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich, Hausaufgaben, Kursleitung von Zirkus-AG und Kindersport; vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Petra Steinke, (Krankheitsvertr.)

Ansprechpartnerin für den Freizeitbereich, Hausaufgaben, vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Marco Pantförder, (Dipl. Sozialpädagoge)

Einsatz sowohl an der Haard-Johannes-Schule als auch an der Canisiusschule;inklusive Betreuung und Förderung einzelner OGS –Kinder im Unterricht bzw. im OGS-Alltag

Birgitt Südhof, (Honorarkraft)

Hausaufgaben der Stufen drei und vier; vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Gurbet Ürün, (Küchenkraft)

Ansprechpartnerin für die Mittagsverpflegung,  Essenszubereitung und-ausgabe; vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Gaby Althoff, (Küchenkraft)

Ansprechpartnerin für Mittagsverpflegung und  Essensbestellung; vorwiegend im OGS-Gebäude tätig

Öffnungszeiten

In der Zeit von 7.45 Uhr bis 11.30 Uhr werden die OGS Kinder in der Regel von der Schule betreut. Direkt im Anschluss an den Unterricht bietet die OGS eine verlässliche Betreuung bis 16.00 Uhr. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Kinder die Ganztagsschule nach Absprache auch früher verlassen können. Um den Fachkräften eine bessere Planung der Aktivitäten und Freizeitgestaltung zu ermöglichen, sollten die Kinder nicht vor 15.00 Uhr abgeholt werden.

Räumlichkeiten

Neben den OGS Räumen in der Schule, die von den 3. und 4. Jahrgängen genutzt werden, findet die Betreuung der 1. und 2. Jahrgänge in einem schulnahen, separaten Gebäude statt. Dort können alle Kinder in angenehmer Atmosphäre ein warmes Mittagessen einnehmen.

Zwei große Räume sowie drei weitere Räume im Untergeschoss bieten Platz für Hausaufgaben und freies Spiel, Bastel- und Malangebote und andere Aktivitäten in kleineren Gruppen, aber auch Rückzugsmöglichkeiten in der Bauecke oder im Lesebereich.

Die angrenzende Außenanlage und der neugestaltete Schulhof bieten vielfältige Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. Seit 2011 findet die Betreuung der 3. und 4. Jahrgangsstufen überwiegend in den Räumlichkeiten der Canisiusschule statt.

Mittagessen

Die OGS bietet jedem Kind die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit gegen ein Entgelt von 46,00 € monatlich einzunehmen (bei Befreiung vom Elternbeitrag 20,00 €). Das Essen wird von der Firma Apetito schockgefrostet angeliefert und vor Ort in einem speziellen Ofen durch Dampf schonend erhitzt. Das reichhaltige Sortiment an gesundem Essen bietet die Möglichkeit, den Kindern eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mittagsmahlzeit anzubieten, die ergänzt wird durch Rohkost, Joghurt und Salat. Während der Essenszeit sind pädagogische Fachkräfte und die Küchenkräfte anwesend. So ist nicht nur ein reibungsloser Ablauf gewährleistet, sondern darüber hinaus werden die SchülerInnen mit Tischregeln vertraut gemacht.

Elternbeiträge

Bei der Aufnahme eines Kindes in die Offene Ganztagsschule ist von den Eltern eine verbindliche Erklärung zum Einkommen auszufüllen. Diese ist zusammen mit den Einkommensnachweisen bei der Stadt Marl einzureichen. Für die Festsetzung der Elternbeiträge und der Verpflegungsbeiträge durch die Stadt Marl gilt die Elternbeitragssatzung der Stadt Marl in jeweils gültiger Fassung. Der Elternbeitrag beläuft sich derzeit einkommensabhängig gestaffelt von 0,00 bis maximal 150,00 €.

Ferienzeiten und Brückentage

Innerhalb der Ferien bieten die Teams der OGSen in Marl im Wechsel ein gemeinsames Ferienprogramm in einer Schule an, sodass auch die Ferien mit Betreuungsangeboten abgedeckt sind. Die Sommerferienbetreuung findet in einem Zwei-Wochen-Rhythmus an drei verschiedenen Standorten statt. Die Standorte werden rechtzeitig bekannt gegeben. Während der gesamten Sommerferien schließen wir uns dem städtischen Ferienspaß an. Auch die Brückentage werden gemeinsam mit den anderen OGSen an einem Standort abgedeckt.

Grundsätze unserer Arbeit

Grundsätzlich möchten wir in unserer Einrichtung den Kindern ermöglichen, im Anschluss an einen ausgefüllten Schulvormittag wieder Kraft und Energie zu schöpfen. Das gemeinsame Mittagessen und das Zusammenkommen mit Anderen an einem Tisch sind dabei von zentraler Bedeutung. In diesem Rahmen lernen Kinder, sich an Regeln zu halten, aufeinander Rücksicht zu nehmen, Erlebnisse auszutauschen oder auch „nur“ zuzuhören.

  • Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Sozialisierungsprozess, aufgrund dessen sich unsere Arbeit gruppenübergreifend gestaltet. Durch die Altersmischung ist der Umgang der älteren Kinder mit den jüngeren alltäglich, wobei die Herausbildung sozialer Verantwortung nachdrücklich gefördert wird. Die Kinder erfahren „Gemeinsam sind wir stark“. Sie werden dahingehend unterstützt, sich in einer altersgemischten Gruppe zu integrieren und soziale Verhaltensweisen zu erlernen. Darüber hinaus können die Kinder ihre Entwicklungsphasen in einem konstanten Umfeld durchlaufen, ohne nach dem 1. Schuljahr die Gruppe wechseln zu müssen.
  • Der grundlegenden Fähigkeit von Kindern zum selbstbestimmten und mit­bestimmten Handeln räumen wir einen hohen Stellenwert ein. Die Kinder werden mit ihren jeweiligen Bedürfnissen ernst genommen und können so ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln. Dadurch wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt, ihre Selbstständigkeit gefördert und sie lernen, ihre Stärken und Schwächen einzuschätzen.
  • Die Vermittlung von Normen und Werten ist uns ein wichtiges Anliegen. Kinder sollen darin gefördert werden, zu erkennen, was hilfreich im täglichen Miteinander ist und was schadet. Dies beinhaltet z.B. die Vermittlung von Höflichkeiten, wie gegenseitiges Begrüßen, Entschuldigen bei Fehlverhalten, Ehrlichkeit und Respekt gegenüber Autoritätspersonen.
  • Die Fachkräfte gestalten den OGS-Alltag mit überschaubaren und verlässlichen Regeln. Sie begreifen sich als Vorbild kindlicher Identifikation und praktizieren eine Form des Zusammenlebens, die frei von Konkurrenzkampf ist und einer kritischen Reflektion unterliegt.
  • Die pädagogischen MitarbeiterInnen verstehen sich als Interessenvertreter/-innen der Kinder. Die Kinder werden ungeachtet ihres Entwicklungsstandes, ihrer Herkunft, Nationalität oder Religion wertgeschätzt und akzeptiert.
  • Eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig, denn nur so kann die Erziehung in der Familie sinnvoll unterstützt und auf eventuelle Problemlagen hingewiesen werden.

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Pädagogische Grundsätze

Prinzipien der Freizeitgestaltung

Die Art der Freizeitgestaltung sollte weitgehend von den Kindern selbst bestimmt werden. Aufgabe der Fachkraft ist es, die Kinder anzuregen und bei der Realisierung ihrer Ideen durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Des Weiteren öffnet sich die OGS im Rahmen der Freizeitgestaltung, sowohl nach innen als auch nach außen (z.B. durch Projekte mit anderen Schulen, Jugendzentren, Kreativwerkstatt etc.).

Die Kinder haben die Möglichkeit:

  • ihre Freizeit aktiv und selbstständig zu gestalten,
  • ihre Umwelt selbstständig zu entdecken,
  • neue Fähigkeiten an sich zu entdecken,
  • Selbstvertrauen zu erwerben,
  • Freundschaften zu schließen und zu pflegen,
  • kooperative Fähigkeiten zu entwickeln,
  • zu lernen, schöpferisch tätig zu sein,
  • sich zu entspannen,
  • soziale Anerkennung und Zuwendung zu geben und zu nehmen,
  • zu erkennen, ob ihr Freizeitverhalten ihren Bedürfnissen entspricht

(z.B. durch die Wahl der angebotenen AGs).

Arbeitsgemeinschaften

Die Kinder haben die Möglichkeit, an wechselnden Arbeitsgemeinschaften  teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit der Musikschule der Stadt Marl wird den Kindern das Erlernen eines Musikinstrumentes ermöglicht (Siehe Schulprogramm „Schulleben – Musikschule“).

Im sportlichen Bereich werden die Fußball- und die Sport-AG sowie der im Rahmen der OGS wiederbelebte Stadtteilzirkus „Fanferro“ von erfahrenen Kindersporttrainern geleitet. Neben wechselnden Angeboten in Kleingruppen finden auch AGs im Bereich Kreatives statt und eine Schach-AG. Durch die große Bandbreite der AGs haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Vorlieben und Interessen zu erkennen und weiterzuentwickeln.

Hausaufgaben

Die OGS bietet eine Hausaufgabenbetreuung für alle Kinder an. In der Regel werden zuerst die Hausaufgaben erledigt und anschließend ist Zeit für die offene Freizeitgestaltung. Die Hausaufgabenbetreuung wird begleitet von MitarbeiterInnen und Lehrkräften der Grundschule, die den Kindern bei Bedarf Hilfestellungen geben und sie zu selbstständigem Arbeiten anleiten und ermutigen. Diese Unterstützung ist jedoch nicht als Nachhilfeersatz zu sehen. Die Kinder bearbeiten ihre Hausaufgaben in festen, ihnen vertrauten Lerngruppen und Klassenräumen.

 

Um eine sinnvolle und zielgerichtete Bildungs- und Erziehungsarbeit auf der Basis des Schulprogramms zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Schulleitung der Canisiusschule unerlässlich. Von besonderer Bedeutung ist das Einhalten der Verhaltensregeln und der Hausordnung. In der OGS sollen die im Unterricht erarbeiteten Themen aufgegriffen und durch geeignete Angebote vertieft werden. Da die Kinder  unserer OGS aus verschiedenen Kulturen kommen, werden die Besonderheiten, aber auch die Übereinstimmungen in entsprechenden Aktionen thematisiert. So wird durch Wissen und Verstehen die Toleranz für andere, fremde Kulturen und Gewohnheiten gefördert.

Kommunikation und Zusammenarbeit

Zusammenarbeit im Team

Eine gute Zusammenarbeit im Team stellt für uns die Grundlage für effektives und zielgerichtetes Handeln dar. Aus diesem Grund finden in regelmäßigen Abständen Teamsitzungen statt, in denen außer organisatorischen Angelegenheiten auch der Austausch über Kinder ein wichtiger Bestandteil ist. Gemeinsam werden Lösungsstrategien erarbeitet und Handlungsweisen reflektiert. Auch der Umgang der MitarbeiterInnen untereinander wird thematisiert, sodass immer wieder eine gemeinsame Basis für die Arbeit gefunden werden kann. Die Schulleiterin und die Sozialpädagogin werden bei Bedarf zu den Teamsitzungen eingeladen.

 

Zusammenarbeit mit LehrerInnen

Um eine sinnvolle und zielgerichtete Bildungs- und Erziehungsarbeit auf der Basis des Schulprogramms zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Schulleitung der Canisiusschule unerlässlich.

Ein Informationsaustausch mit den Lehrkräften und eine gute Zusammenarbeit fördert die Effektivität der gemeinsamen Arbeit und ist deshalb von großer Bedeutung. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte führen zum Teil gemeinsam Elterngespräche und können somit über die Kinder und deren Umfeld reflektieren und miteinander nach Handlungsalternativen suchen. Regelmäßige Gespräche mit der Schulleitung und die Teilnahme an Lehrerkonferenzen tragen ferner zu einem zielgerichteten und gut organisierten Arbeitsablauf bei. Schule und Ganztagsschule arbeiten eng zusammen und entwickeln gemeinsam Leitsätze.

 

Zusammenarbeit mit Eltern

Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern kann die OGS die Erziehung in den Familien sinnvoll unterstützen und das Verhalten der Kinder verstehen und einordnen. Daher sind die Fachkräfte bemüht, in regelmäßigen Abständen Elterngespräche zu führen, in denen organisatorische Angelegenheiten besprochen werden, aber auch Kritik oder Lob an verschiedenen Punkten geäußert werden kann. Durch Freizeitaktivitäten, wie ein gemeinsames Sommerfest o.ä., wird der Austausch zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften zusätzlich gefördert. Für weiteren Gesprächs- oder Informationsbedarf ist eine Sprechstunde an einem festen Wochentag oder Termin nach Absprache vorgesehen.

Adresse

Canisiusschule
Katholische Grundschule
der Stadt Marl
Max- Reger-Straße 51
45772 Marl

02365 699609-0

Kontakt

Sekretariat  (Birgit Luthe)
02365 699609-0

Schulleiterin (Ulrike Dickhöver)

Leiterin der OGS (Angelika Beenen)
02365 699609-19

Sozialpädagogin (Gaby Katter)
02365 699609-23

Telefax:
02365 699609-99

Förderverein

Frau Lohrke-Thiem (Vorsitz)
0157 39474763

Herr Marquardt (Kassierer)

0179 4796113